PTBS-Assistenzhunde

 

IMG-20150919-WA0050PTBS-Assistenzhunde werden speziell auf die Bedürfnisse des Assistenznehmers ausgebildet. Viele Betroffene können z.B. nicht alleine die Wohnung verlassen, hier beginnt die Arbeit des Assistenzhundes. Er begleitet den Assistenznehmer im Alltag, zum Einkaufen und zu Arztterminen und kann so durch bestimmtes Verhalten Sicherheit schaffen. So kann er z.B. den Assistenznehmer bei einer drohenden Panikattacke beruhigen, ihn aus der belastenden Situation herausführen und gegebenenfalls an Notfallmedikamente erinnern.

Es gibt vielfältige Aufgaben, die ein PTBS-Assistenzhund ausführen kann, einige derer sind:

• Unterbrechen von Panikattacken und Dissoziationen, gegebenenfalls erinnern an Notfallmedikamente

• Führaufgaben, der Hund lernt bestimmte Wege und führt seinen Assistenznehmer eigenständig

• Blocken, der Hund stellt sich vor oder hinter seinen Assistenznehmer und schafft so Abstand zu anderen Personen

• Räume sichern, der Hund geht voraus, in dunkle Räume oder um Hausecken, um zu sichern, dass sich dort keine Person aufhält

• Licht anschalten bei Dunkelheit, Schlüssel finden

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